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Montag, den 17. Oktober 2011 um 20:38 Uhr |
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- Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden. Man muss sie auch gehen lassen.
[Jean Paul 1763-1875]
- Durch die Eltern spricht die Natur zuerst zu den Kindern. Wehe den armen Geschöpfen, wenn diese erste Sprache kalt und lieblos ist!
[Karoline von Günderrode 1780-1806 in 'Geschichte eines Braminen']
- Was immer der Erde widerfährt, widerfährt auch den Kindern dieser Erde.
[Noah Seattle 1786-1866 in 'Die Rede des Indianerhäuptlings Seattle']
- Jedes Kind ist gewissermassen ein Genie; und jedes Genie ist gewissermassen ein Kind.
[Arthur Schopenhauer 1788-1860 in 'Die Welt als Wille und Vorstellung']
- Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit.
[Charles Dickens 1812-1870 in 'Große Erwartungen']
- Spielende Kinder sind lebendig gewordene Freuden.
[Friedrich Hebbel 1813-1863 / in 'Sämtliche Werke: Tagebücher']
- Wehe dem, der ein Kind kränkt!
[Fjodor Dostojewski 1821-1881 / in 'Die Brüder Karamasow']
- Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.
[Marie von Ebner-Eschenbach 1830-1916 / in 'Aphorismen']

- Zwar man zeuget viele Kinder,
doch man denket nichts dabei, und die Kinder werden Sünder, wenn's den Eltern einerlei.
[Wilhelm Busch 1832-1908 / in 'Die fromme Helene']
- Ohne das Kind, das ihm hilft, sich ständig zu erneuern,
würde der Mensch degenerieren.
[Maria Montessori1870-1952 / in 'Selbsttätige Erziehung im frühen Kindesalter']
- Die strengsten Richter eines Mannes sind seine Kinder.
[Thornton Wilder 1897-1975 / in 'Der achte Schöpfungstag']
- Wenn man einem Kind Moral predigt, lernt es Moral predigen,
wenn man es warnt, lernt es warnen, wenn man mit ihm schimpft, lernt es schimpfen, wenn man es auslacht, lernt es auslachen, wenn man es demütigt, lernt es demütigen, wenn man seine Seele tötet, lernt es töten. Es hat dann nur die Wahl, ob sich selbst oder die anderen oder beides.
[...]
- Die größte Grausamkeit, die man den Kindern zufügt besteht wohl darin, dass sie ihren Zorn und Schmerz nicht artikulieren dürfen, ohne Gefahr zu laufen, die Liebe und Zuwendung der Eltern zu verlieren.
[Alice Miller 1923-2010 / in 'Am Anfang war Erziehung']
- Ich brauche keinen Fernseher, ich brauche kein Kino,
ich habe zwei kleine Kinder!
[Franz Beckenbauer *1945 / in 'Das Magazin-Interview 2007']
- Früher hatten Eltern etwa vier Kinder.
Heute haben Kinder etwa vier Eltern.
[Arno Backhaus *1950 / in 'Missio-Narr']
- Kinder, die am verhungern sind, werden vom Beten nicht satt.
[Xokonoschtletl Gomora *1951 / in 'Ansichten eines Wilden über die zivilisierten Menschen']

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 19:03 Uhr |