| Die Einnistung der befruchteten Eizelle |
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| Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 11:43 Uhr |
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Die Nidation (nach lat. nidus - Nest), also zu deutsch Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut beginnt 5-6 Tage nach der Befruchtung - d.h. umgerechnet gegen Ende der 3. Woche nach der letzten Regelblutung, da eine Befruchtung nur unmittelbar nach dem Eisprung (ES) - lat. Ovulation - etwa 14 Tage nach der letzten Mens möglich ist. Die Einnistung zeitigt manchmal einen leichten sogenannten Einnistungsschmerz, den aber nicht jede Frau verspürt. Die sich einnistende Eizelle schüttet das Hormon hCG (humanes Choriongonadotropin) aus, das die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut und ene Menstruation verhindert. Die Einnistung erfolgt im Normalfall an der Hinterwand der Gebärmutter und dauert bis zum Ende der zweiten Entwicklungswoche an. Dann ist die befruchtete Eizelle vollständig in die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut eingedrungen (implantiert).
AbweichungenAber es kann - glücklicherweise passiert das sehr selten -
Zu 99% erfolgt die Einnistung dann im Eileiter selbst,
Zu 1% nistet sich die befruchtete Eizelle sich in der Bauchhöhle ein, . In seltenen Fällen kommt es auch zur Geburt eines außerhalb der Gebährmutter ausgetragenen Kindes, allgemein aber ist das Leben der Mutter zu sehr gefährdet, um eine solche Schwangerschafft fortzusetzen.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. Mai 2011 um 20:58 Uhr |